Unsere Motivation

Warum uns stillen in der Öffentlichkeit am Herzen liegt.

Stillen unterwegs sollte ein Thema sein, nach dem "kein Hahn mehr kräht"- weil es das natürlichste der Welt ist. Leider wird durch (wenn auch nur gelegentliche) negative Berichte in der Presse jungen Müttern suggeriert, dass Frauen, die in der Öffentlichkeit stillen, mit vielen negativen Reaktionen zu rechnen habe. Laut einer Umfrage von Lansinoh mit 13.000 Müttern, sehen nur 47,9 Prozent der Mütter das Stillen in der Öffentlichkeit als selbstverständlich. Was machen die anderen? Den ganzen Sommer zu Hause sitzen, aus Angst, das Baby könne unterwegs Hunger bekommen? Eine weitere Umfrage von YouGov besagt, dass nur 60% der Deutschen es okay finden, wenn Mütter unterwegs stillen. Ich finde, jeder Mensch sollte es okay finden, dass Babys gefüttert werden. Auch, wenn Mama nicht monatelang zu Hause bleiben will. Im Rahmen meiner Kampagne "Hamburg stillt" entsteht jetzt pünktlich zu Frühlingsbeginn wieder ein großes Gruppenstillfoto in Hamburg- damit wollen wir den Mamas, die sich noch nicht so richtig trauen, Mut machen und zeigen, dass sie nicht allein sind. Dass es Rückendeckung gibt. Und die Menschen, die Stillen, jederzeit, wenn das Baby es braucht, nicht als das natürlichste der Welt ansehen, können sich durch unser Gruppenstillfoto schonmal an den Anblick stillender Mamas gewöhnen. Ich möchte so gern auch positive, Mut machende Berichte über das Stillen in der Öffentlichkeit in den Medien sehen.

Sonya 

 

Ich möchte gern dabei sein, weil es mir als Mutter und auch als Stillberaterin sehr am Herzen liegt, dass Stillen in der Öffentlichkeit ein normales Bild ist. Außerdem will ich zeigen, dass auch größere Stillkinder wunderbar in der Öffentlichkeit gestillt werden können (meine wird dann knapp 2,5 sein). Franziska

 

Ich möchte anderen Frauen zu dem Selbstvertrauen verhelfen, in Bezug auf das Stillen, welches ich zu Anfang unserer Stillbeziehung nicht hatte.
Eigentlich sollte es für eine Mama als große Erleichterung gesehen werden, dass sie unterwegs stillen kann.
 Sie muss dadurch nichts dabei haben oder groß vorbereiten. Aber nein...durch Stillcapes und andere "Schikanen" wird suggeriert, dass man sich verstecken sollte.
Eigentlich sollte man sich als Mutter stolz zeigen können, dass man stillt. Schließlich ist man dadurch ja in der Lage seinem Kind das Beste zu geben, was es gibt. 
Eigentlich ist das Stillen das Tor, welches einem als Mutter viele Möglichkeiten und Freiheiten eröffnen sollte und eine große Flexibilität, denn man kann ja letztlich überall stillen, wenn man nur gelassen wird.
Letztlich will ich, dass ich all diese geschrieben Sätze irgendwann nicht mehr mit "eigentlich" beginnen muss.

Carolin

 

Ich finde die Aktion super! Ich stille mein Baby überall, habe aber immer Angst, dass man dumm angeschaut oder gar angesprochen wird. Einmal hat sich eine Frau fürchterlich aufgeregt, weil ich an der Bushaltestelle gestillt habe und sie sich deshalb nicht setzen konnte. Das fand ich schon ziemlich krass. Aber, wie schon oben erwähnt: niemand sollte sich schlecht oder ängstlich fühlen, weil man sein Baby in der Öffentlichkeit stillt. Und um das zu verdeutlichen, ist die Idee mit dem Foto super!

Yvonne

 

Ich möchte, dass stillen zum normalen Stadtbild dazu gehört, dass es nichts besonderes ist, sein Kind in einem Café, auf einer Bank oder wer weiß wo zu stillen. Weil es nichts besonderes ist, sondern etwas normales, etwas natürliches ist! Ich wünsche mir, dass stillen in der Öffentlichkeit genau so selbstverständlich ist wie Fläschchen geben. Deshalb mache ich mit...um mehr Leuten zu zeigen, dass es etwas ganz normales ist!

Anni

 

Es ist so wichtig mit diesem Foto ein Statement zu setzen. Öffentliches Stillen ist das normalste der Welt und das sollten wir jedem zeigen, der es anders sieht!

Leonie

 

Ich hätte nicht erwartet , dass ich länger als die "empfohlene" Zeit stillen werde. Und genau so wenig habe ich von mir gedacht, dass es mir, egal wo ich gerade bin , so leicht fällt, mein Kind zu stillen. Wenn sie Hunger hat, bekommt sie etwas zu essen
Jetzt ist sie zwar schon 20 Monate, aber trinkt abends und nachts immernoch gerne von der Brust. 
Es ist mir wichtig, andere Mütter zu ermutigen ihr Kind zu stillen , egal wo sie sind! Stillen ist natürlich. Und wenn das Baby Hunger hat, hat es Hunger. Das ist bei uns großen nicht anders.

Tine

 

Für mich war klar, die WHO empfiehlt 2 Jahre, also stille ich mindestens 2 Jahre oder länger, soweit Justus sich nicht vorher abstillt (BLW). Erst während der ersten 6 Monate ist mir klar geworden dass "Langzeitstillen" - und das ist erschreckender Weise ja schon fast alles über 6 Monate - eher eine Seltenheit ist.
Ich habe bis jetzt noch nicht verstanden, warum man Vorteile im Nicht-Stillen sieht.
Ich persönlich stille nie in der Öffentlichkeit, weil ich mich damit nicht wohl fühle. Eigentlich ist das total schade, und ich finde das sollte so nicht sein, denn egal wie man sich findet, während des Stillens ist jede Frau wunderschön!
Darum finde ich es umso wichtiger zu zeigen wie schön es ist zu stillen - auch über die ersten 6 Monate hinaus - und wie wichtig und natürlich es ist. 
Und ein wenig egoistisch gedacht: in der Gruppe traue ich mich das vielleicht auch in der Öffentlichkeit.

Peggy

 

Ich stille die Maus wenn sie es braucht, egal wo wir gerade sind und finde, das sollte normal sein. Erfreulicherweise habe ich bis jetzt tatsächlich nur positive Reaktionen erhalten. Das wünsche ich mir für alle Mamas, die den Bedürfnissen ihrer Kinder nachkommen.

Annie